Bürger*innen, Mitarbeiter*innen haben etwas zu sagen - Verwaltungsbefragungen verstehen und selbständig durchführen

Bürgerumfragen, Mitarbeiterumfragen, Personaleingangsbefragungen – eine moderne Kommunalverwaltung kommt ohne Befragungen ihres Personals und der Zivilgesellschaft nicht mehr aus. Oft haben Verwaltungen in größeren Städten in Deutschland in ihren Statistik-Ämtern fachkundiges Personal, die diese Befragungen selbständig durchführen. Häufig stellt es jedoch die Verwaltung insbesondere in Klein- und Mittelstädten vor große Herausforderungen, die Daten selbständig zu erheben und auszuwerten. Diese einzelnen Arbeitsschritte sollen in Theorie- und Praxisanteilen im Rahmen der Veranstaltung erlernt und vertieft werden. Gerne können Sie hierfür auch schon Ihre eigenen Fragestellungen mitbringen.

Hier finden Sie weitere Informationen: Tagungsprogramm

5. September 2022 - 30. September 2022
Kurssprache: Deutsch
Digital Arbeiten, E-Government

Kursinformationen

Bürgerumfragen, Mitarbeiterumfragen, Personaleingangsbefragungen – eine moderne Kommunalverwaltung kommt ohne Befragungen ihres Personals und der Zivilgesellschaft nicht mehr aus. Oft haben Verwaltungen in größeren Städten in Deutschland in ihren Statistik-Ämtern fachkundiges Personal, die diese Befragungen selbständig durchführen. Häufig stellt es jedoch die Verwaltung insbesondere in Klein- und Mittelstädten vor große Herausforderungen, die Daten selbständig zu erheben und auszuwerten. Externe Dienstleister sind meist zu kostspielig oder aufgrund vieler Anfrage aus den Kommunen nur schwer zu engagieren. Die Weiterbildungsveranstaltung soll interessierten Mitarbeitenden aus den Kommunalverwaltungen Möglichkeiten aufzeigen, wie man einen passenden Fragebogen entwirft, diesen in der Mitarbeiter- oder Bürgerschaft verbreitet und dann die Antworten zumindest grob auswertet. Diese einzelnen Arbeitsschritte sollen in Theorie- und Praxisanteilen im Rahmen der Veranstaltung erlernt und vertieft werden. Gerne können Sie hierfür auch schon Ihre eigenen Fragestellungen mitbringen.

Hier finden Sie weitere Informationen: Tagungsprogramm

enter image description here

Kooperationspartner:

In Zusammenarbeit mit dem Kommunalcampus – einer Initiative der Metropolregion Rhein-Neckar und des Kreis Bergstraße in Kooperation mit dem Hessischen Ministerium für Digitale Strategie und Entwicklung

Referenten:

enter image description here

Teilnahmebeitrag:

Die Teilnahmegebühr beträgt 300 Euro und beinhaltet die Teilnahme an beiden Veranstaltungsterminen.

Jetzt anmelden

Für diesen Kurs einschreiben

Für diesen Kurs müssen Sie sich direkt beim Kursanbieter anmelden.

Dieser Kurs wird angeboten von

Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften

Die Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften in Speyer wurde bereits im Jahre 1947 gegründet und feiert dieses Jahr das 75 Jubiläum. Die Universität ist eine föderale Bildungseinrichtung und gilt als führende Universität für das Studium der Verwaltungswissenschaften in Deutschland, welche vom Bund und allen Ländern gemeinsam getragen und finanziert wird. Die Universität pflegt die Verwaltungswissenschaften, indem sie Staat und Verwaltung auf allen Ebenen, von der Kommune bis zur Europäischen Union, erforscht und Führungskräfte für Staat und Verwaltung aus- und weiterbildet.

Das besondere Angebot der Universität überzeugte zunächst die westlichen Bundesländer, für die Heranbildung des Führungsnachwuchses der öffentlichen Verwaltung Ausbildungsleistungen der Speyerer Einrichtung zu nutzen und ihr neben der Bundesrepublik auch als Träger beizutreten. Nach der Wiedervereinigung traten dann auch die neugegründeten Bundesländer bei. Die Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften wird damit als einzige Universität in Deutschland nicht nur vom Sitzland oder vom Bund getragen, sondern gemeinsam von allen Bundesländern und der Bundesrepublik Deutschland, die auch alle in ihrem Verwaltungsrat vertreten sind. Damals fügte der Gesetzgeber auch das Wort "Deutsche" zum Namen der Universität hinzu.

Weitere Informationen unter: https://www.uni-speyer.de/

Prof. Dr. Michael Hölscher

Prof. Dr. Michael Hölscher hat Soziologie und Kulturwissenschaften in Bremen und Leipzig studiert und wurde 2005 an der Freien Universität Berlin promoviert. Nach einem Jahr am Institut für Hochschulforschung (HoF Wittenberg) forschte er von 2006 bis 2008 als Postdoc an der University of Oxford. Anschließend arbeitete er für sechs Jahre als wissenschaftlicher Assistent am Institut für Soziologie der Universität Heidelberg in verschiedenen Projekten, wo er sich 2014 auch habilitierte. 2013 bis 2015 vertrat er die Professur für Empirische Sozialforschung an der TU Chemnitz, bevor er 2015 den Ruf auf die Professur für Hochschul- und Wissenschaftsmanagement an die Universität Speyer annahm.

Hier leitet er u.a. den berufs­begleitenden Studiengang "MPA Wissenschafts­management" und gemeinsam mit anderen Kolleginnen und Kollegen ein Graduierten­kolleg zum Thema "Wissenschafts­management und Wissenschafts­kommunikation als forschungs­basierte Praxen der Wissen­schafts­system­entwicklung (WiMaKo)", ein BMBF-Projekt zu "Karriere­wegen im Wissenschafts­management (KaWuM)" und ein Projekt der Innovativen Hochschule zum "Wissens- und Ideen­transfer für Innovationen in der öffentlichen Verwaltung (WITI)". Zudem ist er aktuell Senior Fellow am Forschungs­institut für öffentliche Verwaltung (FÖV), Fellow bei SKOPE (Centre for Skills, Knowledge and Organisational Performance der Universität Oxford) und im Heraus­geberkreis der Zeitschriften "Hochschul­management", "Zeitschrift für empirische Hochschul­forschung" und "Global Perspectives".

Seine Forschungs­interessen liegen vor allem in den Bereichen Hochschul- und Wissenschafts­systeme, Innovation, kreative Stadt, Wirtschafts­kultur, Globali­sierung & Kultur sowie den vergleichenden Methoden.

Wichtige Publikationen sind z.B. "Inequalities in the Creative City. Issues, Approaches, Comparisons. (hrsg. zusammen mit Gerhard, Ulrike und David Wilson. New York. 2017", "Spielarten des akademischen Kapitalismus. Hochschul­systeme im inter­nationalen Vergleich. Wiesbaden. 2016", "Wirtschafts­kulturen in der erweiterten EU. Wiesbaden. 2005", "Cities, Cultural Policy and Governance. (hrsg. zusammen mit Y.R. Isar und H.K. Anheier). London. 2012", "Spielarten des Kapitalismus und Kompetenzen von Hochschul­absolventinnen und -absolventen. KZfSS 64 (2012), 3: 479-505", "Potential and Problems of Existing Creativity and Innovation Indices. (mit J. Schubert). Creativity Research Journal 27 (2015), 1: 1-15" und "A Methodological Framework for Measuring Social Innovation. (mit E. Bund et al.). Historical Social Research 40 (2015), 3: 48-78".

Lebenslauf von Herrn Prof. Dr. Hölscher